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Geschichte der Briefmarke

Geschichte der Briefmarke

Die erste offizielle Briefmarke der Welt kam im Mai 1840 in Großbritannien heraus und erhielt den Namen One Penny Black. Vorher war es üblich, dass die in der Postkutsche transportierten Briefe vom Empfänger bezahlt wurden. Mit der Einführung der Briefmarke musste das Porto nun erstmals vom Absender im Voraus beglichen werden. Dies revolutionierte das Postwesen, und durch die vereinfachteren Strukturen konnten die Gebühren für die Beförderung von Briefen gesenkt werden. So wurde der Briefverkehr auch der breiten Masse zugänglich.

Direkt neu war diese Idee jedoch nicht. Bereits im 17. Jahrhundert gab es in Frankreich und in Großbritannien Überlegungen, den Postverkehr durch einheitliche Marken zu vereinfachen. In Paris war schon 1653 das „Billet de port payé“ in Gebrauch. Das war ein Papierstreifen, welcher am Brief befestigt war. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren in einigen Städten sogenannte Stadtkuverts erhältlich, die als Vorläufer gedruckter Briefmarken auf Umschlägen bezeichnet werden können.

Die Einführung der Briefmarke in Großbritannien war so erfolgreich, dass andere Länder diesem Beispiel bald folgten. Gleichzeitig kam es überall zum Ausbau der Eisenbahn, sodass der Brief bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum wichtigsten Kommunikationsmittel wurde. Die erste deutsche Briefmarke hieß „Schwarzer Einser“ und wurde am 1. November 1849 vom Königreich Bayern herausgegeben. Mit der Zeit wurde man sich der Werbewirksamkeit von Briefmarken bewusst, und zahlreiche Sondermarken entstanden. Eine der ersten Sondermarken aus dem Jahr 1871 weist auf die Eröffnung der ersten Eisenbahnlinie in Peru hin.

Die ersten Briefmarken besaßen noch nicht die für sie typische Zähnung. Erst um 1870 wurden sie zur besseren Abtrennbarkeit damit versehen.